GPS für Hunde

Ein Szenario, das Hundebesitzer fürchten: Der Hund ist weg. Warum lief er fort? Wie findest Du ihn wieder? Die Gründe für einen Hund, “Reißaus” zu nehmen, können Angst oder der Verlust einer wichtigen Bezugsperson sein. Entläuft Dein Tier, gelingt es Dir, mit dem GPS für Hunde den Aufenthaltsort zu erkunden.

Wann brauchst Du das GPS für Hunde?

GPS-Halsbänder für Hunde eignen sich, um das Haustier nach einer Flucht oder bei Diebstahl wiederzufinden. Im Jahr 2013 berichtete die Berliner Zeitung über den organisierten Raub von Rassehunden. Den Besitzern liegt das schnelle Auffinden der Tiere am Herzen. Eine Vielzahl der Hundebesitzer entscheidet sich zur Prävention für das GPS für Hunde. Hierbei handelt es sich um ein Global Positioning System, ein weltweites Navigationssatellitensystem, das sich zur Positionsbestimmung eignet.

Der Schauspieler und Hundefreund Johnny Depp vertritt die Ansicht:

Die einzigen Geschöpfe, die weit genug entwickelt sind, um reine Liebe auszudrücken, sind Hunde und Kleinkinder.

Reißt sich das geliebte Tier von der Leine los und läuft weg, hilft ein GPS-Sender für Hunde, um seine Position zu bestimmen.

Im Jahr 2017 gab es 1,4 Millionen Haushalte, die zwei Hunde beherbergten . Preisgünstige, funktionale Geräte ermöglichen die Ausstattung beider Haustiere mit einem GPS-Tracker.

Durch Stress, Angst oder Langeweile kann der Hund entlaufen. Bei Jungtieren, die sich in der Sozialisierungsphase befinden, steigt dieses Risiko. Der Grund besteht in ihrer Schreckhaftigkeit. Vorrangig laute, unbekannte Situationen schockieren den Hund, sodass er “Reißaus” nimmt. Laut einer Statistik der AG Silvesterhunde entliefen zwischen dem 26.12.2016 und dem 04.01.2017 rund 669 Haushunde.

Mit GPS-Trackern erforschen Verhaltensforscher das Rudelverhalten von Hunden und Wölfen. Gleichzeitig setzen Jäger das Hilfsmittel ein. Stattet dieser seinen Hund mit einem GPS-Gerät mit Belllautsensor aus, erkennt er, welche Fährte das Tier verfolgt.

Wie funktioniert das GPS für Hunde?

Um sich die Position des Haustiers anzeigen zu lassen, kommen die GPS-Strahlen zum Einsatz. Hierbei handelt es sich um Radiostrahlen. Diese nehmen in regelmäßigen Abständen Kontakt mit GPS-Satelliten auf. GPS-Geräte für Hunde ermitteln ihren Standort durch Rückkopplung.

Die Daten übermitteln die Geräte auf drei verschiedenen Sequenzen:

  • L1 mit 1.575,42 Megahertz,
  • L2 mit 1.227,60 Megahertz,
  • L5 mit 1.176,45 Megahertz.

Von der Frequenz des Peilsenders für Hunde hängt die Schnelligkeit der Datenübertragung ab. Neben der satellitengestützten Ortung existieren Modelle, die Du mit Deinem Handy ortest. Bei hochwertigen GPS-Geräten gibst Du online eine “Homezone” ein. In dieser bewegt sich Dein Haustier frei. Verlässt es das eingegrenzte Gebiet, schickt Dir das System eine Warnung.

Das GPS existiert in unterschiedlichen Lebensbereichen. Beispielsweise gaben im Jahr 2015 31 Prozent der Smartphonebesitzer an, den Ortungsdienst ihres Handys oft zu erlauben . Gleichzeitig nutzen Hundebesitzer die Sicherheit, die GPS-Sender bieten.

Welche Möglichkeiten existieren, um den Hund zu orten?

Möchtest Du den Standort Deines Hundes orten, wählst Du zwischen zwei Gerätetypen: das GPS-Halsband und das Handgerät mit GPS-Empfänger. Bei einem modernen Halsband verbindest Du den Sender mit einer vom Hersteller empfohlenen App. Auf Wunsch bekommst Du die Position des Haustiers auf einer Karte angezeigt.

Das GPS-Halsband funktioniert mit dem “Live Tracking”. Das Gerät übermittel die Geopositionen in Längen- und Breitengraden. Als einzige Voraussetzung für einen verzögerungsfreien Track benötigst Du ein GSM-Modul mit SIM-Karte. Bei den GPS-Trackern für Hund und Katze profitierst Du von der Genauigkeit und der unkomplizierten Bedienung.

Neben Halsbändern mit integrierten GPS-Geräten existieren Ortungssysteme, die mit einer Weste funktionieren. Du legst diese kleinen Hunden um, da ein breites GPS-Halsband sie in ihrer Bewegungsfreiheit einschränkt. Die Ortungsweste eignet sich als Hilfsmittel beim Gehorsamkeits- und Sozialisationstraining. Im Buch “Welpenschule: Sozialisieren, Erziehen, Beschäftigen” empfiehlt Renate Jones, die Übungen an ruhigen Plätzen durchzuführen. Das verringert das Risiko lauter Umgebungsgeräusche, die den Junghund erschrecken.

Welche Vorteile vereint das GPS für Hunde?

DasTractive GPS ortet einen entlaufenen Hund. Es hilft Dir, seinen Standort anhand der Koordinaten auf einer Karte zu erkennen. Diese technische Besonderheit erleichtert die Suche nach dem Haustier. Sie bedeutet eine Zeitersparnis. Die besten GPS-Geräte funktionieren zuverlässig und in Echtzeit.

Hunde entlaufen ihren Besitzern aus unterschiedlichen Gründen. Schaffst Du Dir einen Zweithund an, leidet der bisherige Einzelhund unter Eifersucht. Eine Studie der Wissenschaftler Caroline Prouvost und Christine Harris von der Universität San Diego ergab, dass die Haustiere sich zwischen “ihren” Menschen und einen Artgenossen drängen. Fühlen sie sich über einen längeren Zeitraum missachtet, verlassen sie ihr Revier.

Welche Nachteile gehen mit GPS-Geräten einher?

Die besten GPS-Geräte für Hunde im Test weisen wenige Nachteile auf. Sie arbeiten energiesparend. Günstige Modelle verfügen über eine begrenzte Reichweite. Renommierte Hersteller für GPS für Hunde entwickeln Peilsender mit unbegrenztem Ortungsradius.

Worauf achtest Du beim Kauf des GPS-Geräts?

Suchst Du nach einem GPS für Hunde, findest Du Modelle in verschiedenen Größen und Formen. Sie unterscheiden sich in Qualität und Funktionalität. Auf folgende Kriterien solltest Du beim Kauf achten:

  • Wie schwer ist der GPS-Sender?
  • Wie hält er am Halsband?
  • Wie lange hält der Akku?
  • Wie robust erweist sich das Gehäuse?
  • Wie weit reicht der Ortungsradius?

Im Schnitt liegt das Gewicht der Sender zwischen 30 und 50 Gramm. Durch ihre geringe Größe befestigst Du sie fest am Halsband Deines Hundes. Die Mehrzahl der Geräte besitzt einen Sicherheitsclip. Er verhindert das Ablösen des Peilsenders, wenn sich das Haustier schnell bewegt oder schüttelt.

Eine weitere Frage lautet: Wie lang hält der Akku? Damit Du den Hund nach Stunden oder Tagen orten kannst, besitzen hochwertige Modelle eine langlebige Batterie. Diese wechselst Du nach mehreren Ortungen aus. Das GPS-Gerät für Hunde ist sinnvoll, wenn es über ein stabiles Gehäuse verfügt. Tollt das Haustier herum, wirken Stoßkräfte auf den Peilsender ein. Eine robuste Kunststoffhülle verhindert Beschädigungen, die seine Leistung beeinträchtigen.

Beim Kauf solltest Du auf unbegrenzten Ortungsradius und die Wasserdichte achten. Die Tiere begeben sich mit Vorliebe in Pfützen oder Gewässer. Gelangt Spritzwasser an die empfindlichen technischen Teile des Geräts, fällt das GPS für Hunde schlimmstenfalls aus.

Im Buch: “Hunde. Das große Praxishandbuch” erfährst Du, dass die entlaufenen Haustiere zum letzten Aufenthaltsort ihres Besitzers zurückkehren. Deinen Hund solltest Du vor schlimmen Folgen eines erneuten “Ausreißens” schützen. Ein GPS-Gerät lohnt sich speziell bei Rassen, die statistisch gesehen, am häufigsten entlaufen.

Welche Unterschiede bestehen zwischen Hundechip und GPS-Trackern?

Einen deutlichen Unterschied zwischen Mikrochip und GPS für Hunde bildet ihr Einsatzgebiet. Der Chip – zwei Millimeter breit und elf bis 14 Millimeter lang – dient der Authentifizierung des Hundes. Auf ihm befindet sich eine weltweit einmalige ID, bestehend aus 15 Zeichen. Neben dem Größenunterschied fällt die Energieleistung ins Gewicht. Um die Haustierortung zu ermöglichen, besitzt das GPS-Gerät eine interne Stromquelle.